Shavasana – Die Endentspannung nach der Yogapraxis

Artikel: Oktober/2018

Savasana, auch Shavasana geschrieben ist eine Position beim Yoga, die immer am Ende der Yogastunde eingenommen wird. Sie kommt auch bei manchen Yogaarten zwischendurch vor, wird dann aber nicht lange ausgeführt und dient in dem Fall nur der kurzen Erholung.

Shavasana ist die optimale Erholungsphase nach der Yogastunde. Gerade nach anstrengenden Vinyasa und Ashtanga-Klassen ist der Pulsschlag bei vielen Yogis hoch. Selbst wenn Sie nur 5-7 Minuten nach den Übungen in der Haltung liegen, haben Sie sich schon sehr entspannt. Wie lange Yogis nach einer geführten Yogastunde in Shavasana liegen, ist unterschiedlich und hängt davon ab, wie die Yoga-Klasse beendet wird. Es gibt Yogaklassen, da verlässt der Yogalehrer am Ende der Stunde den Raum und jeder Yogapraktizierende liegt solange in Shavasana, bis er sich sehr entspannt fühlt. Andere Yogaklassen enden aber gemeinsam in einer Sitzhaltung. Die Shavasana-Zeit vor dem gemeinsamen OM dauert dann ca. 7 Minuten.

In der Yoga-Theorie wird gelehrt, dass sich bei Shavasana die Energie im Körper verteilt, die durch die Yogapraxis aktiviert wurde. In dieser Asana (Haltung) haben Körper und Geist nichts zu tun und können vollkommen entspannen. Der Yogi macht bei Shavasana nichts, außer in einer bestimmten Position zu liegen und den Raum um sich herum wahrzunehmen. Er hält die Gedanken still und den Körper ruhig und locker.

Wie sieht Shavasana aus?

Shavasana sieht ein wenig aus wie schlafen. Nur dass Arme und Beine etwas weiter auseinander liegen. Der Yogi ist aber wach und nimmt wahr. An der Stelle möchten wir Yogalehrer zitieren:

Shavasana – Der Köper schläft, der Geist ist wach.

Wir möchten noch ergänzen: Der Geist ist wach, aber entspannt. Halten Sie sich davon ab beim Shavasana nachzudenken, sondern lauschen Sie in den Raum oder stellen Sie ich etwas Schönes vor. Wärme auf Ihrem Körper, das Liegen auf einer schönen Wiese oder ein sanftes Schweben mit Ihrem Körpergewicht auf der Matte.

Im Groben gesagt, legt sich der Yogi für Shavasana auf seine Matte und streckt Arme und Beine weit von sich. Die Übung wird gleich im Detail erklärt, mit Tricks, wie Sie Ihren Körper und den Rücken noch besser auf Matte bekommen.

So legen Sie sich in Shavasana – Die Shavasana-Anleitung

Shavasana mit Erklärung

  1. Legen Sie sich auf den Rücken und strecken die Beine mattenbreit aus. Die Füße fallen dabei locker nach außen. Falls es um diese Jahreszeit kalt ist, dann decken Sie sich mit einer Decke zu.
  2. Die Arme fallen zur Seite in eine angenehme V-Haltung und Ihre Finger rollen leicht und natürlich nach innen.
  3. Dieser Part ist besonders wichtig und am Anfang eine Herausforderung. Der Yogi soll beim Liegen den Nacken lang und gerade machen. Das Kinn zeigt dabei leicht zur Brust. Deutlicher, als in der Grafik. Ihr Nacken muss sich lang anfühlen, damit er nicht nach hinten überstreckt.
  4. Damit sich Ihr Körper optimal auf der Matte ablegt, ist es ratsam ein paar Mal tief ein- und auszuatmen, bevor Körper und Geist zur Ruhe kommen. Durch das Ausatmen kann sich der Körper noch besser in die Matte ablegen und die Liegeposition fühlt sich noch angenehmer an.
  5. Sie können sich auch durch dieses Video führen lassen, um perfekt in Shavasana zu entspannen.

Kann es beim Shavasana Probleme geben

Ja, wenn Personen lange kein Sport gemacht haben und zu ungelenkig sind. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass jemand mit der Position Probleme haben kann, wenn Muskeln, Faszien und Bänder in den letzten Jahren wenig beansprucht wurden.

Shavasana sieht bei der Ausführung sehr relaxed aus; ist diese Position auch. Wir konnten feststellen, dass die Yogahaltung nach kontinuierlicher Yogapraxis noch entspannter wird, da ein Yogi, der seine Muskeln und Faszien trainiert hat, diese Position gezielter einnehmen kann. Für jemanden der zunächst unsportlich ist, kann es zu einem Konflikt kommen, wenn er beim Liegen seinen Nacken lang machen soll und trotzdem der Rücken auf der Matte bequem abzuliegen hat.

Es ist sehr wichtig bei Shavasana, dass der Hals länge findet und der Yogi dazu den Hals streckt und das Kinn leicht zu Brust nimmt. Die Streckung des Nackens hat es für uns als Anfänger schwieriger gemacht, den Rücken vernünftig auf die Matte abzulegen. Auch war unterm Rücken bei der Liegeposition ein Hohlraum, der mit der Praxis kleiner und kleiner geworden ist.

Im Endeffekt kann man sich auch als Anfänger in Shavasana entspannen, nach einem halben Jahr Yogapraxis waren Veränderungen deutlich zu merken und die Position in Shavasana wurde besser und besser.

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